Der Fotograf blickt durch das Okular, die Kamera erkennt die Iris (Regenbogenhaut) und speichert entsprechende Informationen in den Metadaten des Digitalfotos ab. Canon macht's bald möglich.
Ein neues Patent von Canon könnte schon bald interessante Produkte zur Folge haben: Unter der US-Patent-Nummer 2008/0025574 hat Canon jüngst ein interessantes Patent eingereicht.
Mit einem Iris-Wasserzeichen soll die Identität eines Fotografen im Bild (in den Metadaten) festgehalten werden. Die digitale Kennzeichnung der Bilder soll in der kopierfreudigen digitalen Welt dazu helfen, die Urheberrechte von Fotografen besser zu schützen. Biometrische Informationen eines Fotografs finden somit zum ersten Mal Eingang in frisch aufgezeichnete Bilder.
Und so soll das Ganze funktionieren:
1. das Programmwählrad der Kamera auf "Reg" (also Registrierung) drehen
2. einen von 5 Benutzern auswählen
3. das Auge an den Sucher halten
4. in die Mitte des angezeigten Messpunkts blicken
5. den Auslöser drücken
6. Verarbeitung der Iris-Informationen abwarten
7. anderes Programm wählen und Fotos mit den Iris-Informationen machen
Die Metadaten werden immer erst im Anschluss an das Fotografieren in die Bilder eingefügt, um die Geschwindigkeit der Kamera nicht negativ zu beeinflussen. Sinn und Zweck der fünf verschiedenen Registirierungsspeicher ist natürlich der Schutz mehrerer Fotografen, die mit der Kamera arbeiten, ohne jedes mal neu registrieren zu müssen.
Nachdem es dem Fotografen ja frei steht, diese Funktion zu nutzen, dürften auch Datenschützer keine großen Einwände haben.
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