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Fujifilm Finepix J 210/250: Günstige, solide Kompaktkameras

| Freitag, 20. März 2009 | Redaktion Foto-Branche.de (kgh)

Die Tage werden länger, die Fotogelegenheiten zahlreicher. Mit zwei Metallgehäuse-Kameras sollen sie nach dem Willen von Fujifilm nicht ungenutzt verstreichen.

Mit Fünffach-Zoomoptik: Die maximale Brennweite der Finepix J 210 und 250 entspricht einem leichten Kleinbild-Tele mit 140 Millimetern.

Viele Fotofreunde fahren zweigleisig: Geht’s auf die Bild-Pirsch, wird die sperrige, aber eben auch leistungsfähige Spiegelreflexkamera eingepackt. Für die vielen alltäglichen und unwiederbringlichen Fotomomente wünscht man sich aber eine Digitalkamera, die man immer dabeihaben kann. Sie soll in der Jackentasche nicht zu sehr auftragen – und möglichst auch nicht allzu teuer sein.

Mit den Finepix J 210 und 250 will Fujifilm dieser Zielgruppe das passende Angebot machen. Bei 9,2 (Breite) mal 5,8 (Höhe) mal 2,3 (Tiefe) Zentimetern sind die 169 beziehungsweise 189 Euro teuren Knipsen recht taschenfreundlich. An ihrem Gewicht von 141 (J 210) oder 151 Gramm (J 250) dürften sich auch Hänflinge nicht verheben.

Die optischen Talente der neuen Finepix sind identisch: Sie bringen eine Linsengruppe des Hauses („Fujinon“) mit, deren Fünffach-Zoom einer Kleinbildbrennweite von 28 bis 140 Millimetern entspricht. Das sind gute, aber nicht spektakuläre Werte fürs Weitwinkel – die Konkurrenz bietet bis zu 24 Millimetern. Sie stellen aber einen guten Kompromiss dar: Einerseits reichen die 28 Millimeter meist, um die ganze Familie im engen Raum aufs Bild zu bekommen, andererseits ist die Telewirkung schon gut genug, um auch mal entfernte Personen oder Objekte bildfüllend heranzuzoomen.

Fotos speichern sie mit einer Auflösung von 10 Millionen Pixel. Die J 250 will dank eines optischen Bildstabilisators verwackelte Bilder weitgehend ausschließen – Käufer der J 210 müssen selbst die Ruhe weghaben.

Die Bildschirme der Einsteiger-Finepix stellen die Schnappschüsse mit einer Auflösung von 230.000 Pixel nur recht grob dar – schärfere Displays kosten mehr Geld. Das der J 210 durchmisst 6,9 Zentimeter, das der J 250 7,6.

Die Videofähigkeiten der Metall-Cams sind eher rudimentär: Sie filmen mit einer Auflösung von 640 mal 480 Bildpunkten bei 30 Bildern pro Sekunde. Der Ton dazu ist Mono.

Der größere Bildschirm der J 250 dürfte bei identischer Auflösung kaum ein Pluspunkt sein – der Bildstabilisator hingegen rechtfertigt es, noch ein paar Tage mit dem Kauf zu warten und 20 Euro mehr zu zahlen.

 

Verfügbar im Handel ab April 2009

Fujifilm Finepix J 250 in Schwarz für 189 Euro*

 

Verfügbar im Handel ab März 2009

Fujifilm Finepix J 210 in Silber für 169 Euro*

Herstellerinfos: Finepix J210 und 250

 

*Unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland inkl. MwSt. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.

Stand: März 2009.




     

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