Die Kompaktkamera DMC-LX3 mit 24mm Festbrennweite und 10 Megapixel CCD-Sensor im ersten Praxistest.
Diese Möglichkeit ließ sich www.Foto-Branche.de nicht nehmen: Einen halben Tag mit der neuen Lumix DMC-LX3 zu verbringen.
Fangen wir mal mit den wichtigsten Daten zur Kamera an: Zum Preis von 549 Euro bekommt man 10 Megapixel (2520x3776 Bildpunkte) und ein Objektiv mit 24-60mm Brennweite bei hoher Lichtstärke von F2.0. Statt die Zahl der Bildpunkte auf dem Chip zu erhöhen, konzentrierten sich die Entwickler von Panasonic auf eine höhere Lichtausbeute durch eine neue Struktur des CCD-Bildsensors. Bei ihm sitzen jetzt auf den einzelnen Bildpunkten kleine Sammellinsen, um auch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Bildpunkten für das Aufsammeln von Licht zu nutzen. Etwas Ähnliches macht der Hersteller übrigens schon länger bei seinen LCD-Projektoren fürs Heimkino: hier sitzen kleine Streulinsen auf dem LCD-Chip, um den bei vielen LCD-Projektoren typischen Fliegengitter-Effekt (durch die Ansteuerungselektronik bedingte Lücken zwischen den Pixeln auf der Leinwand) maximal möglich zu reduzieren.
Daran erkennt man auch schon die Ausrichtung der Kamera: lieber mehr Bildqualität als die Nase vorn im Pixel-Rennen. Zehn Megapixel (hatte auch die bereits zwei Jahre alte Vorgängerkamera LX2) sind ohnehin genug, um auch A3-Belichtungen von Bildern noch gut aussehen zu lassen – wer braucht da schon mehr? Auch wenn der Zoombereich (2,5x) vergleichsweise sehr eingeschränkt wirkt – ein lichtstarkes und hochwertiges Objektiv (im Falle der LX3 ein Leica Summicron) ist für gute Bilder Gold wert.
Bedenkt man, dass die größten Schwächen von kompakten Digitalkameras derzeit zweifelsohne im Rauschverhalten Ihrer CCD-Sensoren und der optischen Eigenschaften ihrer Superzoom-Objektive liegen, kommt dem ambitionierten Fotografen eine Kamera gerade recht, die sich die Beseitigung dieser Schwächen zum Ziel gesetzt hat.
Wagen wir doch einfach einmal zwei in diesem Zusammenhang wichtige Vergleiche:
1. Brennweite
Wie die Tabelle unten zeigt, bedeutet eine kleinere Brennweite gerade im weitwinkligen Bereich eine drastische Vergrößerung der abgebildeten Fläche:
Brennweitenvergleich Bildbreite Bildhöhe abgebildete Fläche
35mm (Bezug) 100% 100% 100%
28mm (z.B. LX2) 125% 125% 156%
24mm (z.B. LX3) 146% 146% 213%
2. Licht
Wie diese Übersicht zeigt, erhält man bei einem lichtstarken Objektiv mit F2.0 doppelt so viel Energie wie bei F 2.8, das Rauschverhalten bei geringem Umgebungslicht reduziert sich somit deutlich:
Lichtvergleich Lichtmenge
F 1.4 (selten und extrem teuer) 200%
F 2.0 (z.B. LX3) 100%
F2.8 (Klassenstandard und LX2) 50%
F4.0 25%<br.
Schalten Sie jetzt einen Firmeneintrag auf
www.Foto-Branche.de
Hier geht`s zu unseren Tarifen:
Tarife bei Foto-Branche.de